Durchhaltevermögen gefragt – Challenge Roth

Alljährlich findet in Roth ein wahres Triathlonfest statt – über 3000 Einzelstarter, 500 Staffeln und zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke machen die Challenge Roth zu einem der stimmungsvollsten Triathlons.

Zahlreiche Athleten aus unseren Reihen bereiteten sich seit Monaten vor, um die Herausforderung „Langdistanz“ anzunehmen. Auf die Männer von Triathlon Augsburg warteten 3,8km im Wasser, 180km auf dem Fahrrad und zum Abschluss noch ein Marathon auf der neuen Laufstrecke durch die Rother Innenstadt. Auch eine Dame traute sich an die Startlinie, der hier auch der Anfang gebührt.

 

 

Linda Simon
Sie durfte bereits in einer der ersten Startwellen das Rennen aufnehmen. Beim Schwimmen kam sie gut durch und schwang sich voller Tatendrang auf ihr Rad. Sichtlich gut gelaunt absolvierte sie den Radpart in unter 6h und konnte ihr persönliches Erlebnis mit einem soliden Marathon krönen. Nach 11:45h blieb für sie im Zielkanal die Uhr stehen.

 

 

 

 

 

 

Tom Hohenadl
Bereits beim Schwimmen brachte sich Tom in eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Wettkampfs. 56min brauchte er für die Auftaktdisziplin. Auf dem Rad zeigte er auch angesichts seines noch jungen Alters für einen Langdistanzler eine sehr konstante Fahrt, ohne sich zu sehr zu ermüden. Nach gut 5:55h begab er sich somit in die Laufschuhe und absolvierte den ersten Halbmarathon sehr zügig und konnte auch im zweiten Teil das Tempo trotz der Ermüdung noch hoch halten. Im Ziel freute er sich angesichts seiner tollen Endzeit von 9:21h zurecht und wurde zudem mit dem Sieg in seiner Altersklasse (M20) belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

Stefan Jansen
Er erwischte im Wasser einen sehr guten Auftakt (56min) und zeigte sich auch auf dem Rad bärenstark. In 4:48h flog er förmlich über die Radstrecke. Wie bereits vor dem Rennen befürchtet machte sich dann aber sein verletzungsbedingter Trainingsrückstand beim Laufen bemerkbar. Stefan kämpfte sich jedoch wacker durch, nahm sich die Anfeuerungen zu Herzen („Ich lauf ja schon!!“) und belohnte sich am Ende mit dem Zieleinlauf im prall gefüllten Stadion in Roth. 10:10h leuchtete schließlich auf der Anzeige im Zielbogen auf.

 

 

 

 

 

Andreas Schwemmer
Etwas später ging am Morgen Andreas ins Rennen. Beim Schwimmen zahlte sich der Einsatz im Training aus, er verbesserte sich in der ersten Disziplin deutlich. Auf dem Fahrrad genoss Andreas die Stimmung rund um den Solarer Berg sichtlich, ohne dabei zu vergessen, aufs Tempo zu drücken. Nach knapp 6:55h in den Laufschuhen angekommen, konnte er seine Lieblingsdisziplin in Angriff nehmen. Der erste Teil verlief super, ehe ihn in der Nachmittagssonne ein wenig Schwindel und Übelkeit plagten. nach einigen kurzen Gehpausen freute er sich im Ziel, seine „Wunschzeit“ von unter 11h genau um eine Minute unterboten zu haben.

 

 

Robert Hempel
Robert entstieg am Morgen topmotiviert den Fluten des Donaukanals und zeigte auch beim Radfahren und Laufen eine solide Leistung. Die 12h-Marke verfehlte er am Ende nur um 3 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

David Knerr
Nicht nur die längste, sondern auch erst die zweite Schwimmeinheit in diesem Jahr beendete David mit Bravour. Auch auf dem Rad kam er gut durch und hatte beim abschließenden Lauf noch genug Energie die Zuschauer darauf hinzuweisen, ihn doch bitte anzufeuern. Auch durch den Marathon kämpfte er sich wacker und genoss schließlich nach 11:13h die Atmosphäre im Stadion.

 

Franz Lang
Auch er hatte sich im Schwimmen deutlich verbessert, fuhr auf dem Rad sehr konstant und hatte am Ende noch genug Reserven, einen ordentlichen Marathon hinzulegen. Nach 11:25 endete für ihn das Abenteuer Challenge Roth.

 

Jan Mikula
Eigentlich wollte Jan aufgrund einer Verletzung nur den Schwimm- und Radpart absolvieren. Die Stimmung in Roth verleitete ihn jedoch dazu, auch aufs Laufen zu gehen. Er kämpfte sich wacker durch den Marathon und wurde nach 12:17h im Ziel von den zahlreichen Zuschauern für seine Anstrengungen belohnt.